Ergotherapiepraxis Ute Konzack in Koblenz und Bad Ems
Ergotherapiepraxis Ute Konzack in Koblenz und Bad Ems

Pädiatrie

Ergotherapie in der Pädiatrie



wir behandeln Kinder und Jugendliche mit den folgenden Störungen:

  • Störung der Sensorischen Integration
  • Einschränkungen von Grob- und Feinmotorik
  • Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS)
  • Lese-Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie
  • Autistischer Formenkreis: Asperger-Autismus, Autismus
  • Verhaltensstörungen ( Passivität, Angst, Aggression)

Behandlungsmethoden

  • Sensorische Integrationstherapie nach Jean Ayres
  • Affolter Konzept
  • Bobath Konzept
  • Basale Stimulation
  • Visuelles Wahrnehmungstraining nach Frostig
  • Marburger Konzentrationstraining
  • THOP Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten
  • Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern Lauth & Schlottke
  • Kognitives Training

Ziele:

 

Behandlungsziel: ist es die größtmögliche Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit zu erreichen.

 

Einzelne Ziele in der Therapie können sein:

  • Verbesserung des Lernverhaltens und kognitive Fähigkeiten durch die Förderung der Wahrnehmungsbereiche.
  • Entwicklung und Verbesserung der Eigen,- und Fremdwahrnehmung zur Integration aller Sinneswahrnehmungen.
  • Entwicklung und Verbesserung von motorischen Fähigkeiten, wie z.B.: Muskelspannung, Gleichgewicht, Koordination, Feinmotorik/Grobmotorik.
  • Entwicklung und Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten, wie z.B.: Aufmerksamkeit und Konzentration, Entwicklung problemlösender Strategien, Planen von Arbeitsvorgängen.
  • Entwicklung und Verbesserung der sozialen Fähigkeiten, wie z.B.: Wahrnehmen und äußern von Gefühlen, Frustrationstoleranz, Ausdauer, realistische Selbsteinschätzung.

 

Hierzu einige Beispiele:

Bewegung und Spiel sind alltägliche Betätigung und damit das Lernfeld des Kindes. Daher kann die Behandlung sehr verschieden aussehen, manchmal wie ein Bewegungsspiel oder eine sportliche Übung, oder auch gestalterisch/ handwerklich. Auf verschiedenen Geräten und unterschiedlichen Materialen verbessert das Kind seine Stütz- und Gleichgewichtsreaktionen und speichert sie im Gehirn, um sie schnell abrufbar in den Situationen des Alltags zu nutzen.

 

Bällebad

Hierbei wird der Tastsinn des gesamten Körpers maximal stimuliert.


Schaukeln, Hängematten, Rollbretter, Kletterwand, Seile

Fördern Stütz,- Gleichgewichtsreaktionen,

schulen die Muskelspannung

und die Aufmerksamkeit für die eigene Körperkontrolle.


 



Ergotherapie in der Neurologie

 

In der Neurologie werden vor allem Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie z.B. Schlaganfall, Schädel- Hirn-Verletzungen, Querschnittslähmungen oder Multiple Sklerose behandelt. Diese weisen in der Regel sehr komplexe Störungsbilder auf, die sich vergleichsweise langsam und nur selten vollständig zurückbilden.

Mögliche Inhalte einer ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich

  • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Bahnen normaler Bewegungen
  • Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen/ sensorische Integration
  • Verbesserung der zentral bedingten Störungen von Grob- und Feinmotorik zur Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen einschließlich der Verbesserung von Gleichgewichtsfunktionen
  • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis, das Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung der sozio-emotionalen Fähigkeiten, auch in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte oder der Kommunikation
  • Training von Alltagsaktivitäten oder Kommunikation
  • Beratung bezüglich geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, gegebenenfalls Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln

Um die oben beschriebenen Ziele zu erreichen, greifen wir als TherapeutInnen auf verschiedene Behandlungsansätze zurück, wie z.B. nach Bobath, Affolter, Perfetti oder Castillo Morales.

Die Behandlung gilt als abgeschlossen, wenn die vereinbarten Behandlungsziele erreicht wurden und der Patient bestimmte Handlungskompetenzen erworben hat, auch ohne dass alle früheren Fertigkeiten wieder erlangt wurden.



Hirnleistungstraining

 

Das Hirnleistungstraining in der Ergotherapie orientiert sich an Konzepten von Frostig, Wais, Schweizer, Rigley und anderen, und beinhaltet hauptsächlich die Wiedererlangung von verloren gegangener kognitiven Fähigkeiten, z.B. durch Apoplex, Hirntrauma u.ä.

Ziele sind:

  • das Erreichen größtmöglicher geistiger Beweglichkeit des einzelnen Patienten
  • Verbesserung von Orientierung in Ort, Raum, Zeit und Personen
  • Ausgleich und Verminderung der Folgen von neuropsychologischen Defiziten in den Bereichen Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinnverständnis
  • Förderung der Handlungsplanung, Reihenfolgenbildung und Durchführung von Tätigkeiten
  • Anregund zu mehr Eigenständigkeit und Initiative sowie die Anpassung an die Realität
  • Erarbeiten von Handlungskompetenzen im Hinblick auf eine persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit, z.B. Training von Alltagsaktivitäten
  • Steigerung der Belastbarkeit und ggf. Vorbereitung und Begleitung der beruflichen Wiedereingliederung
  • Begleitung und Beratung in Bezug auf Probleme bei der Umsetzung erlernter Strategien in alltägliche Anforderungssituationen
  • Vermittlung von Kompensationsstrategien



Handtherapie

 

Die ergotherapeutische Behandlung ist ausgerichtet auf Patienten mit chronischen orthopädischen Erkrankungen der oberen Extremitäten, auf die Behandlung nach Operationen von Hand, Arm, Schulter oder auf die ambulante Nachversorgung nach einer Rehabilitationsmaßnahme.

Ursachen hierfür können sein: 



Störungen bei:

  • sympathischer Reflexdystrophie
  • Sudeck´schem Syndrom
  • Dupuytren-Kontraktur
  • chronischem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS)
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Muskeldystrophie
  • Kontrakturen/Narben



Psychiatrie

 

Die ergotherapeutische Behandlung ist ausgerichtet auf Patienten, die durch akute oder chronische psychische Erkrankungen Einschränkungen in der selbstständigen Bewältigung ihres häuslichen oder beruflichen Alltags haben.

Ursachen hierfür können sein Störungen:

  • emotionaler Funktionen
  • der Anpassungsfähigkeit
  • der Verhaltensmuster
  • der Orientierung zu Raum, Zeit und Person
  • der psychomotorischen Funktionen
  • der Merkfähigkeit/des Kurzzeitgedächtnisses
  • des Antriebs
  • des Realitätsbewusstseins
  • der Selbsteinschätzung


Störungen bei:

  • Abhängigkeitssyndrom
  • dementiellen Syndromen (z.B. Alzheimer)
  • Schizophrenie
  • affektiven Störungen
  • neurotischen Störungen
  • Belastungs- und somatoformen Störungen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen


Folgende Fähigkeiten im Alltag können u.a. beeinträchtigt sein:

  • Selbstversorgung
  • Alltagsbewältigung
  • Belastungsfähigkeit
  • Ausdauer
  • zwischenmenschliche Interaktion
  • kognitive Fähigkeiten (Merkfähigkeit)


Ergotherapeutische Behandlung

  • Erstellung des Therapieplans nach den Bedürfnissen des Patienten im häuslichen und beruflichen Alltag
  • computergestütztes Training von kognitiven Funktionen
  • Training der Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Strukturierungstraining
  • Training der Selbstreflexion
  • Entspannungstraining

 

 
 



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